Grundeinkommen und Freiheit für alle

Finnland führt Grundeinkommen von 800 Euro für jeden Bürger ein

Endlich traut sich ein Staat bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Wir werden beobachten können, was dabei noch verbesserungsfähig ist, bis es für alle passt. Ein wichtiger Schritt zum sozialen Frieden und zur Beendigung der zermürbenden Abhängigkeit vom Staat. Ein Schritt in die Freiheit. Das Steuergesetz muss auch angepasst werden. Es geht nicht an, dass der Staat seinen Bürgern vorschreibt, was diese in ihrer Freizeit zu machen haben – Belege sammeln, komplizierte Steuererklärungen abgeben müssen, Steuerberatertermine. Dann denn Bürgern zumuten zuzuschauen, wie der selbige Staat das Steuergeld verpulvert. Eine grundsätzliche Vereinfachung des Steuergesetzes unter Berücksichtigung der sozialen Verantwortung, damit Reduzierung der Steuersätze weil überwiegende Mehrheit an Abschreibungen mit Senkung der Steuersätze hinfällig geworden ist. Beides, bedingungsloses Grundeinkommen und gerechtes Steuersystem ist eine Voraussetzung, um die sozialen und gesellschaftlichen Aufgaben bewältigen zu können. Gerade weil das Leben in der Welt des 21. Jahrhundert noch komplexer geworden ist, brauchen wir zur Stabilisierung der Bevölkerung klarere und vor allem einfachere Regeln der Staatsfinanzierung. Raus aus der Abhängigkeit und rein in die demokratische Gestaltung. Die Wahlbeteiligung wird dann steigen, weil ein freier Bürger was bewegen kann. Und gerade das könnte aber der Grund sein, warum sich die meisten noch dagegen sperren, mit bedingungslosem Grundeinkommen und vereinfachten Steuergesetzgebung den Bürgern mehr gestalterischer Freiheit zu ermöglichen. Wenn Bürger mehr mitgestalten wollen, werden die Regierenden in ihren Machtsesseln unruhig. Es könnte sein, dass ein freier Bürger eine freie Gesellschaft ohne Korruption, ohne Lobbyismus und Klientelismus gestalten will. Ein freier Bürger lässt sich nicht über den Tisch ziehen. Ich hoffe, dass die Finnen den Mut haben, das bedingungsloses Grundeinkommen auf den Weg zu bringen. Spätere Korrekturen sind ohnehin bei einer lebendigen Gesellschaft unvermeidlich. Muss nicht gleich perfekt sein und ist allemal besser als die versklavende Agenda 2010.

Finnland führt Grundeinkommen von 800 Euro für jeden Bürger ein

Finland is considering giving every citizen €800 a month

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Ein bisschen Grundeinkommen

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2 Gedanken zu “Grundeinkommen und Freiheit für alle

  1. Solch ein Grundeinkommen würde auch hier vielen Menschen eine sehr große Hilfe sein und endlich wieder mehr Lebensqualität bieten. Ich bin sehr gespannt darauf, welche Entwicklung das ganze dort in Zukunft noch nehmen wird.

    • Ja spannend ist es. Und wichtig sich darüber Gedanken zu machen. Die sog. „Arbeitswelt 4.0“ wird ohne ganz neue Organisation der Lebenshaltung, des dazu notwendigen Einkommen nicht funktionieren. Ich denke, wir stehen an einer Kreuzung, auf der es sich entscheiden wird, welche Richtung wir gehen: in Ghettos, auf der einen Seite die Bevorzugten die Arbeit haben und auf der anderen die Sozialhilfeempfänger, deren Aufgabe es ist, still zu sein und nicht zu stören; verbunden mit Verlust an demokratischen Regeln. Oder eben Grundeinkommen, die keine Teilung der Gesellschaft verursachen und ermöglichen, dass sich neue Arbeitsteilungen entwickeln. Nur: solange alles Finanzgeschehen durch Derivate diktierert wird, kann es nicht funktionieren, weil die Luft in den Derivat-Gewinnen in Geld-Wert umgewandelt/eingetauscht werden muss. Den anstehenden Zusammenbruch der Finanzwelt durch die Derivaten-Blase werden wir erst überstehen müssen (die Banken versuchen bereits, große Derivat-Pakete zu verkaufen, wie 2007/8 die Immobilien-Pakete verkauft worden sind). Wenn die Politiker diesen Zusammenbruch zulasssen, bleibt Wahrscheinlich dann nichts anderes übrig, als den Wiederaufbau mit Grundeinkommen zu untermauern. Mit kluger Politik könnte es aber auch anders gehen, ohne Zusammenbruch. D.h. ohne Derivate.

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